Kreidefelsen machen Urlaub in Dresden

Die Kreidefelsen machen Urlaub in Dresden
Die Kreidefelsen machen Urlaub in Dresden. 07.02.2015 dwo/red Landbote

Das Gemälde «Kreidefelsen auf Rügen» von Caspar David Friedrich (1774–1840) ist eine Ikone der Deutschen Romantik und Aushängeschild der Museumsstadt Winterthur.
Statt im Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten hängt es nun bis Anfang Mai in den Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden. […]

(erschienen im Landbote am 07.02.2015 dwo/red)

Im Rahmen des Jahresprogrammes besuchen wir auf unserer Vereinsreise die Ausstellung Romantische Landschaften der Staatlichen Kunstsammlung in Dresden und freuen uns dabei unter anderem auf ein Wiedersehen mit den Kreidefelsen.


 

kunstmarkt.com Die Ausstellung „Dahl und Friedrich. Romantische Landschaften“ der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden lockt die Besucher an. Nach neun Wochen Laufzeit konnte sie bereits den 50.000sten Besucher verzeichnen. (…) Mit diesem Ergebnis gehört die Ausstellung schon jetzt zu einem der stärksten Besuchermagnete der Staatlichen Kunstsammlungen. (…) Neben den eigenen Beständen ergänzen wertvolle Leihgaben renommierter Museen und Privatsammlungen des In- und Auslandes, darunter der Hamburger Kunsthalle, der Alten Nationalgalerie in Berlin, des Metropolitan Museum of Art in New York, des Museum Oskar Reinhart in Winterthur und der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien, diese Schau.

Letzte Chance für Winterthur

letzte chance für winterthur
Letzte Chance für Winterthur. 25.01.2015 Gerhard Mack NZZ

Wir empfehlen Ihnen heute den Kauf der NZZ am Sonntag!

Der Autor Gerhard Mack schreibt heute, in einem zweiseitigen Artikel im Kulturbereich, mit klaren Worten, wie er die Museenlandschaft in Winterthur sieht.

Dieser wird sicher kontroverse, aber auch absolut nötige Diskussionen auslösen.

 

 

[…] Winterthurs Potenzial als Museumsstadt liegt […] im Kunstmuseum und im Museum Oskar Reinhart am Stadtgarten.

Nur wenn diese beiden Häuser zusammengeführt und ihre Kernbestände um weitere Werke aus der Restsammlung Hahnloser, aus den Sammlungen Briner und Kern sowie von weiteren verstärkt werden, erhält die Stadt eine Institution, die sich künftig behaupten kann.

Gelingt dies nicht, dürfen sich andere Häuser in der Schweiz freuen. Die Sammlung Briner wäre dem Kunstmuseum St. Gallen eine willkommene Verstärkung.

Wenn Winterthur sich vorher nicht neu aufstellt, können die Stadtoberen die ganze Kunst am besten schon jetzt auf Camions verfrachten und vor dem Kunsthaus Zürich abladen. Entschuldigungen für ihre Versäumnisse gibt es keine.

(erschienen in der NZZ am Sonntag vom 25.01.2015 von Gerhard Mack)

 

Unterstützen Sie uns! Mit noch mehr Mitgliedern ist es für uns einfacher weiter aktiv für die Belange des Museums Oskar Reinhart einzustehen.

Machen Sie den Unterschied! Wir verweisen hier insbesondere auf unsere aktuelle Aktion „Briner Bilder in Gefahr!“

 

 

Mehr Rückhalt für viel Engagement

Mehr Rückhalt für viel Engagement. 16.01.2015 Angelika Maass und Elisabetta Antonelli Landbote
Mehr Rückhalt für viel Engagement. 16.01.2015 Angelika Maass und Elisabetta Antonelli Landbote

Wie und wann wird sich die Stadt Winterthur wieder für das Museum Oskar Reinhart stark machen?

[…] Marc Fehlmann, Direktor des Museums Oskar Reinhart (MOR), hat seit seinem Amtsantritt am 1. Mai 2012 schon manche Rakete gezündet und sprüht auch jetzt vor Tatkraft und Ideen. Direktor Marc Fehlmann präsentierte an der gestrigen Medienkonferenz voller Stolz seine Besucherstatistik. 22 455 Eintritte verzeichnete das Museum Oskar Reinhart (MOR) – 44 Prozent mehr als im Vorjahr. 30 Prozent der Besucher stammten aus Stadt und Kanton Zürich, 29 aus der übrigen Schweiz und 29 Prozent aus Deutschland. Damit zeigt Fehlmann auf, dass «sein» Museum weit über Winterthur hinausstrahlt.
Die Zukunft des Museums Oskar Reinhart und der Sammlung Briner und Kern ist ungewiss. Die Gönnervereine gehen nun auf die Suche nach Geldquellen.
Die Vereine rufen deshalb Private auf, Geld «zur Rettung» der Bilder zur Verfügung zu stellen. 250 000 Franken sind für die Anpassung der Räume nötig, 57 000 sind bereits beisammen.

(erschienen im Landbote vom 16.01.2015. Angelika Maass und Elisabetta Antonelli)
 

Ausstellung Oranje! im Museum Oskar Reinhart

ORANJE! Spiegel der Dinge des Lebens Maria Becker NZZ
Spiegel der Dinge des Lebens. 13.12.2014 Maria Becker NZZ

Die NZZ veröffentlichte den Artikel „Spiegel der Dinge und des Lebens“ zur ORANJE! Ausstellung des Museums Oskar Reinhart.

[…] Kaum eine andere Epoche der Malerei war so hoch entwickelt wie die des goldenen Zeitalters. Das Museum Oskar Reinhart zeigt eine Auswahl der schönsten Holländer aus dem Schatz der Stiftung Jakob Briner.

Die Ausstellung ist noch bis zum 05. April geöffnet. Ein Besuch lohnt sich!

(erschienen in der NZZ vom 13.12.2014 von Maria Becker)


 

Prächtige und informative Schau.
Nun aber richtet, gewissermassen als Vorgeschmack auf das noch unsicher Geplante, das Museum Oskar Reinhart eine temporäre Ausstellung mit dem durch Leihgaben ergänzten Kernbestand der Briner-Stiftung aus. So ist eine prächtige Schau zustande gekommen, die trotz des Fehlens der ganz grossen Namen – mit Rembrandt, Hals und Vermeer kann sie nicht aufwarten – einen äusserst sehenswerten Überblick über das «Goldene Zeitalter» der holländischen Malerei gibt.

Am 9. März bereichert Urs Meier vom journal21 die Berichterstattung über die Ausstellung mit einem sehr interessanten Artikel.